Ceduna - Sydney

Freitag, 2. Dezember 2016

Unser heutiges Ziel ist Ceduna, das sind ca. 150 Kilometer. Es ist noch trüb und grau, als wir frühstücken. Zusammen packen und wir sind wieder unterwegs.

Die Quaranäne-Kontrolle bei Ceduna ist schnell erledigt. Die Frage nach frischem Obst und Gemüse ist schnell beantwortet. Ein Blick in die Fridge, die fast leer ist, und die Fahrt kann weiter gehen.

In diesem Jahr haben wir uns den Shelly Beach Caravanpark ausgesucht, der ca. 4 Kilometer von der Stadt entfernt ist. Eine sehr gute Entscheidung. Superfreundliches Personal, ein sehr schöner Platz mit hervorragenden sanitären Anlagen und einen Rabatt für Rentner gibt es auch noch. Es sind die Kleinigkeiten, die das Besondere ausmachen. Hier sind es einige sehr alte Weinstöcke, die einen Laubengang bilden, wo man sich gut aufhalten kann. Die an den Reben befindlichen Trauben können kostenlos von den Besuchern geerntet werden. Leider ist es noch etwas zu früh um zu naschen.

Bis der Wohnwagen steht, Strom und Wasser angeschlossen sind, die Markise ausgerollt und alles wohnlich hergerichtet ist, das dauert ca. 20 Minuten. Gleich gibt es ein Gespräch mit den Nachbarn, einem Ehepaar aus Pinjarra.
Der Kühlschrank ist leer und muss aufgefüllt werden, wir fahren in die Stadt zum Einkaufen.

Zum Abendessen gibt es die bereits vorbereiteten Kartoffelpuffer mit geräuchertem Lachs. Lecker.

Samstag, 3. Dezember 2016

Hauskeeping muss mal wieder sein. Wäsche waschen und den Wohnwagen etwas gründlicher reinigen. Dabei werden gleich ein paar Sachen umgeräumt. Das sei eine meiner Lieblingsbeschäftigungen, meint Dieter. Manches stellt sich halt bei Gebrauch als nicht so sinnvoll heraus, das muss entsprechend geändert werden.

Sonntag, 4. Dezember 2016

Facebook begrüßt mit: Guten Morgen. In Ceduna wird es heute 37 Grad, bleib im Schatten. Die Warmluftfront ist bereits heute Nacht eingetroffen. Um der ganz großen Hitze zu entgehen, wollen wir auf der Eyre Peninsula ein Stück nach Süden fahren, bis Venus Bay.

Auf dem Caravanpark können wir uns den Stellplatz aussuchen. Schatten gibt es sehr wenig, aber den Blick aufs Meer können wir genießen. Im Moment ist Ebbe, was die vielen Pelikane nicht stört. Im Gegenteil, viele dieser Tiere halten sich in der Nähe des Ufers auf.
Nicht weit vom Stellplatz entfernt können die gefangenen Fische gesäubert und zerlegt werden. Pelikane und Möven warten hier darauf, dass etwas für sie abfällt.

Nachmittags wird es unheimlich windig und es kühlt ab. Ist nach dem heißen Tag zwar sehr angenehm, aber fast schon wieder zu kalt.

Zum Abendessen gibt es Fisch und Chips, auf der Veranda des Caravanparks

Montag, 5. Dezember 2016

Temperatursturz von gestern fast 40 Grad auf nur noch 20 Grad. Das ist kalt.
Heute sehen wir uns die Umgebung an und fahren in den nächst größeren Ort, das ist Elliston mit 1200 Einwohnern.

Auf der Fahrt überholen wir einen Fußgänger. Der hat noch ein Stück vor sich, bis Elliston sind es noch ca. 40 Kilometer.

Kleine Rundfahrt durch den Ort und Stopp beim Supermarkt. Mal sehen, ob es eine Anregung fürs Mittag- oder Abendessen gibt.

Auf dem Rückweg biegen wir kurz hinterm Ort folgen wir dem Hinweisschild zu den Sculpture of the Sea. Es sind nur noch wenige Sculpturen vorhanden, aber die Strecke bietet eine phantastische Aussicht.

Der Fußgänger den wir auf der Hinfahrt überholt haben kommt uns nun entgegen. Wir halten an und fragen ob wir was für ihn tun können. Wasser wäre prima, meint der Mann. Eine Flasche Mineralwasser ist noch in der Kühlung, die bekommt er. Der Mann ist Italiener, heißt Pier Luigi Delvigo und ist 69 Jahre alt. Laufen ist sein Hobby. 2014 ist er von Santiago de Compostela (Spanien) bis nach Wladiwostok gelaufen. Spezielle Schuhe, die braucht er nicht. Früher habe er sich Eisen auf die Sohlen gemacht, um den Verschleiß des Absatzes zu vermindern. Habe sich als unpraktisch heraus gestellt. Nun benutzt er Reifenstückchen, das sei besser.

Er ist am 22. September in Perth gestartet. Laufen will er noch bis Brisbane.
Übrigens sei er bei der Tour von Spanien nach Russland auch 800 Kilometer durch Deutschland gelaufen. Da habe ihm unterwegs kein Mensch etwas zu trinken angeboten. Hier sei das ganz anders. Vor allem, 50 % der Leute die anhalten, seien Deutsche. Mit guten Wünschen verabschieden wir uns, er läuft weiter nach Süden, wir fahren nach Norden.
Heute Morgen haben an der Jetty zwei Fischkutter angelegt. Nun wird einer davon entladen. Einen Spaziergang wert, um sich das anzusehen. Das Schiff, das entladen wird, ist ein Krabbenkutter. Die auf See gefangenen Krabben werden dort direkt verarbeitet und roh oder gekocht eingefroren. Das Schiff war 14 Tage auf See und ist mit einem guten Fangergebnis zurückgekehrt. Die Ware ist für das Weihnachtsgeschäft bestimmt.

Unser Wohnwagendach ist ein bevorzugter Ausguck für Möven. Trippel, trippel, trippel, laufen sie auf dem Dach herum.

Dienstag, 6. Dezember 2016

Bei unserem Auto ist die Klimaanlage defekt. Hatten uns unterwegs schon mehrmals gewundert, dass es im Auto so warm geworden ist. Aber bei über 30 Grad Außentemperatur es halt als gegeben hingenommen. Anscheinend hat die Klimaanlage noch ein wenig funktioniert, jetzt geht nichts mehr.

Wollen früh los um in Port Augusta einen Termin zur Überprüfung der Klimaanlage zu bekommen. Schnelles Handeln ist erforderlich, noch ist Garantie auf dem Auto.

Biegen bei Port Kenny Richtung Wudinna ab. Nach kurzer Zeit geht es nur noch langsam vorwärts. Vor uns ein Fahrzeug mit Überbreite, das nicht überholt werden kann. In Südaustralien ist die Getreideernte in vollem Gang. Dieser Silo wird bestimmt auf einem Feld benötigt. Einige Kilometer fahren wir hinter dem Transporter her, dann setzt das Fahrzeug den Blinker und biegt ab. Endlich freie Fahrt.

In Kimba, dem Ort der auf halbem Weg zwischen dem Westen und dem Osten Australiens liegt, machen wir Mittagspause. Wahrzeichen des Ortes ist eine große Statue einen Galas.

Von Kimba geht die Fahrt weiter bis Port Augusta. Nachdem der Wohnwagen wohnfertig abgestellt ist, fahren wir zum Einkaufen. Der Kühlschrank ist leer.

Mittwoch, 7. Dezember 2016

Dieter chattet mit einer fremden Frau. Der Autohändler, bei dem wir das Auto gekauft haben, bietet eine Hotline, die 24 Stunden an 7 Tagen erreichbar ist. Was kann ich für sie tun, wird online die Frage gestellt. Dieter schildert das Problem der ausgefallenen Klimaanlage und fragt, wie das Problem gelöst werden kann. Noch ist Garantie auf dem Auto.

Er macht klar, dass wir stark vermuten, dass die bis jetzt aufgetretenen Defekte bereits bekannt waren. Bei einem Auto, was 10 Jahre alt ist und 148.000 Kilometer auf dem Tacho hat, kann immer ein Defekt auftreten. Trotzdem kann so manches nicht sein. Wenn Kritik geäußert wird, wird der Chat meistens schnell beendet. Die Mitarbeiterin verspricht, sich um die Angelegenheit zu kümmern.

Jessica, eine Mitarbeiterin des Servicedesks, ruft an. Das Auto kann zu einem beliebigen Mechaniker gefahren werden, der sich den Schaden ansehen soll. Vor Beginn der Reparatur muss er aber unbedingt beim Händler anrufen und sich das ok für die Reparatur geben lassen.

Wir bringen das Auto in eine Werkstatt, die neben Autoelektrik auch Reparaturen an Klimaanlagen durchführt. Der Mann hinterm Tresen erklärt uns, dass zuerst eine Diagnose gemacht werden muss, die wir bezahlen müssen. Anhand der Diagnose kann er sagen, was repariert werden muss und einen Kostenvoranschlag erstellen. Mit dem Händler, der die Garantiereparatur übernimmt, stimmt er sich dann ab. Die Diagnose kostet 120$. Ok, den Betrag übernehmen wir. Das Auto wird in die Werkstatt gefahren und nach ca. 30 Minuten bekommen wir die Nachricht, dass der Kostenvoranschlag nach Perth übermittelt wurde. Nun heißt es warten, bis die Zustimmung kommt.

Nach 45 Minuten kommt eine Mitarbeiterin der Werkstatt und meint, wir sollen doch mal beim Händler in Westaustralien anrufen und Druck machen. In Perth sei es ja Mittag, aber hier in Südaustralien ist bald Feierabend. Und es müssten noch Ersatzteile bestellt werden, die kämen sonst nicht mehr rechtzeitig.

Ein Anruf von uns bei Jessica. Die wartet noch auf das des Chefs. 10 Minuten später klingelt das Telefon und die Zusage zur Kostenübernahme erfolgt. Der Mechaniker ist überrascht, dass die große Reparatur so problemlos übernommen wird.

Morgen früh um 9.00 Uhr sollen wir das Auto zur Werkstatt bringen. Wir werden dann zum Caravanpark zurück gefahren und können uns dort die Zeit vertreiben.

Donnerstag, 8. Dezember 2016

Heute Nacht hat es heftig gestürmt und geregnet. Da macht es nichts, dass das Auto zur Reparatur in der Werkstatt ist.

Bereits vor der vereinbarten Zeit sind wir an der Werkstatt. Außer einem Mechaniker ist noch keiner da. Gegen 8.45 Uhr kommt ein weiterer Mitarbeiter, der uns mit unserem Auto zurück zum Caravanpark fährt. Wenn das Auto fertig ist, dann werden wir angerufen.

Es gibt immer was zu tun, Dieter macht kleinere Arbeiten am Wohnwagen.

Gegen 12.00 Uhr klingelt das Telefon. Das Auto ist fertig und der junge Mann, der uns morgens am Wohnwagen abgesetzt hat, ist bereits auf dem Weg um uns abzuholen. Das ging ja schneller, als wir erwartet haben. Haben kaum Zeit den Wohnwagen abzuschließen, da kommt auch schon der Abholer angefahren. Einsteigen und die Fahrt geht zurück zur Werkstatt. Übrigens ist es kühl im Auto! Bezahlen müssen wir 120 $ für die Diagnose. Den defekten Kompressor, die Arbeitszeit für Aus- und Einbau, sowie das neu befüllen wird direkt mit dem Autohändler abgerechnet.

Morgen geht die Fahrt weiter und es werden noch einige Sachen benötigt. Wir gehen einkaufen.

Peterborouh Train Capital
Peterborouh Train Capital

Freitag, 9. Dezember 2016

Bereits die zweite Nacht die so stürmisch ist. Hoffentlich ist das morgen früh wieder vorbei.

Der Wind hat nachgelassen. Der Wohnwagen wird angehängt und wir machen uns auf den Weg nach Burra. Nehmen die Strecke über Peterborough, wo wir einen Halt einlegen.

Durch landwirtschaftlich genutzte Gebiete, besonders wird hier Getreide angebaut, fahren wir bis nach Burra. In der Touristeninformation werden Unterlagen zur Stadt und den Sehenswürdigkeiten geholt. Bei der Frage nach dem Caravanpark meint die Mitarbeiterin, wir könnten auch auf dem Showground übernachten Dort kostet der Platz mit Stromanschluss nur 15$, auf dem Caravanpark zahlt man 30$.

Wir entscheiden uns für den Showground. Die sanitären Anlagen sind einfach und es gibt keinen Wasseranschluss in der Nähe, aber für eine Nacht ist es ausreichend.

Der Wohnwagen wird abgestellt und eine Rundfahrt durch die kleine Stadt gemacht.

Samstag, 10. Dezember 2016

Gut, dass es Taschenrechner gibt.
Vorgestern beim Einkaufen. Zu zahlen sind 11,10 $. Dem Kassierer einen 20 $ Schein und ein 10 Cent Stück gegeben = 9 $ Wechselgeld zurück. Ich möchte ja nicht so viel Kleingeld in der Tasche haben.

Der Mann gibt 8,90 $ heraus. Nach dem Hinweis mit dem 10 Cent Stück nimmt er einen Taschenrechner zu Hilfe um genau nachzurechnen. Dann legt er ein weiteres 10 Cent Stück darauf. Die Summe stimmt jetzt, aber viel Kleingeld habe ich trotzdem.

Nach einer kühlen Nacht, nur 6 Grad, bereiten wir alles für die Abfahrt vor. Kurz vor neun Uhr verlassen wir den Platz und fahren Richtung Loxton.
Unterwegs noch ein Tankstopp, dann geht die Fahrt weiter. Zum Lunch sind wir in Loxton.

Wir waren vor Jahren schon mal in Loxton auf dem Big4 Campingplatz. Irgendwie ist die Zufahrt heute anders. Beim Einchecken die Frau an der Rezeption darauf angesprochen. Ihre Antwort: Wir warten darauf, dass das Wasser des Murray wieder sinkt. 100 Stellplätze sind nicht nutzbar, da sie unter Wasser stehen. So viel Wasser hatte der Murray schon lange nicht mehr.

Wo wir beim letzten Mal zum Stellplatz gefahren sind, da ist die Straße gesperrt. Vom Straßenschild ist nur die obere Hälfte zu sehen und das Haus mit den sanitären Anlagen steht im Wasser.

Sonntag, 11. Dezember 2016

Eine lange Strecke liegt vor uns. Vom Start in Loxton bis zum Ziel in Swan Hill sind es ca. 400 Kilometer. Und, wir werden dabei von Südaustralien (Loxton) über Victoria und New South Wales wieder zurück nach Victoria (Swan Hill) fahren. Eine schöne Tour, am Murray entlang. In Victoria werden die Uhren um 30 Minuten vorgestellt.

In Swan Hill buchen wir für zwei Nächte einen Platz auf dem Swan Hill Holiday Park. Eine sehr gepflegte Anlage. Die nette Frau an der Rezeption gibt uns einen großen schattigen Eckplatz. Im Moment sei es etwas schwierig mit den Plätzen, da teilweise die Abflussrohre erneuert werden, bzw. ihr Mann die Stellflächen wässert. Nur leicht sprühen, das hilft nichts, es muss richtig viel Wasser auf das Gras gebracht werden. Das sieht man, einige Plätze stehen unter Wasser.

Auf dem Weg zum Stellplatz kommt bereits die Frau aus der Rezeption entgegen. Leider kann der angegebene Platz nicht angefahren werden, da ihr Mann, ohne ihr Wissen, inzwischen den Rasensprenger dorthin gestellt hat. Sie sucht einen anderen Platz. Gar nicht so einfach, wenn alles nass ist. Schließlich landen wir zwischen zwei anderen Wohnwagen, hier ist es inzwischen soweit abgetrocknet, dass der Platz befahren werden kann.

Der Wohnwagen steht, nun erst einmal ein kaltes Getränk.

Montag, 12. Dezember 2016

Die Temperaturunterschiede sind schon extrem. In der Nacht waren es 10 Grad, und tagsüber sollen es 35 Grad werden.

Wir lassen es gemütlich angehen. Nach dem Frühstück bummeln wir durch Swan Hill und nachmittags kühlen wir uns im Pool ab. Den haben wir ganz für uns alleine.

Übrigens sind wir am Sonntag in eine Alkoholkontrolle gekommen. Hinter dem Ort mit dem schönen Namen Wood Wood steht auf dem Murray Valley Highway in der Mitte der Straße ein Polizeiauto. Schön abgesichert mit Lampen. Ein Polizist hält Autos an und lässt die Fahrer in ein Röhrchen blasen. Einmal die Wagen auf der linken Seite, einmal die Autos auf der rechten Seite. Alles ganz gemütlich. Bei Dieter wird nichts angezeigt, der Polizist ist sehr erfreut, wir können weiter fahren.

Dienstag, 13. Dezember 2016

Wir wollen heute bis Melbourne fahren, zu Familie Wünsch. Wünschs sind vor neun Jahren, wie die Zeit vergeht, ausgewandert.

Kurz nach 14.00 Uhr kommen wir in Croyden an und werden von Natja begrüßt. Der Wohnwagen wird auf der Straße abgestellt und wohnfertig hergerichtet. Strom bekommen wir von der Familie. Wir bekommen den Haustürschlüssel und können das Haus mit benutzten.

Abends wird gegrillt, da sind aber nur Andi und Nick anwesend. Natja muss arbeiten

Mittwoch, 14. Dezember 2016

Nach dem Frühstück fahren wir zu den Caribbean Markets. Für uns immer wieder eine interessante Mischung von Ständen und Warenangebot. Dort bleiben wir bis zum Mittag, dann geht es zurück zu Wünschis. Um 14.30 Uhr haben wir bereits den nächsten Termin. Kaffee trinken bei Familie Wagner. Wagners kommen aus Frankfurt uns sind bereits in den 1960iger Jahren nach Australien gekommen.

Eigentlich sollte es „nur“ ein kurzer Besuch mit Kaffee trinken werden. Wie bereits bei den letzten Besuchen, wurde viel geredet und die Zeit verging wie im Flug. Es ist bereits 19.30 Uhr, als wir uns verabschieden. Schön war es.

Donnerstag, 15. Dezember 2016

Morgens zum Einkaufen ins Eastland Shopping Center. Ein großes Einkaufszentrum, das immer noch erweitert wird. Hier gibt es ticketloses Parken. Beim Einfahren wird das Autokennzeichen gescannt. Die ersten drei Stunden Parken sind kostenlos. Wenn man nicht sicher ist, ob man länger wie drei Stunden geparkt hat, dann gibt man sein Kennzeichen in die bereit stehenden Automaten ein. Der zeigt an, ob noch kostenlos oder ob gezahlt werden muss.

Das Parken im Parkhaus ist allerdings sowas von chaotisch. Die angegebenen freien Plätze sind nicht zu finden, es wird gedrängelt, macht keinen Spaß.

Natja hat den Nachmittag frei und wir fahren gemeinsam nach Mount Dandenong auf den Sky High. Von hier aus hat man einen phantastischen Blick auf Melbourne. Auf dem Weg zurück nach Croyden machen wir noch einen Abstecher nach Sassafras, ein kleines Städtchen. Kleine Geschäfte laden zum Bummeln ein.

Abends holt Natja Nick vom Sport ab und bringt Pizza mit. Danach gibt es noch einen Ausflug zu zwei verschiedenen Orten, an denen eine besondere Weihnachtsbeleuchtung die Besucher erfreut.

Freitag, 16. Dezember 2016

Die Kühlbox im Auto macht ihrem Namen keine Ehre. 22 Grad in der Box, trotz Stromanschluss und kühler Nacht, sind nicht wirklich kalt. Das Gerät arbeitet nicht einwandfrei. Das Gerät ist in Westaustralien gekauft- Nun erst einmal herausfinden, wie es mit einem Garantieaustausch aussieht. Dieter sucht den Händler (Supercheap Auto) und eine Adresse in der Nähe heraus. Das Navi kennt zwar die Straße aber nicht die angegebene Hausnummer. Eingegeben wird die nächstmögliche Nummer und wir fahren los. „Sie haben das Ziel erreicht“, meldet das Navi. Von einer Supercheap-Filiale ist weit und breit nichts zu sehen. Auch mehrmaliges hin- und herfahren, auch auf der gegenüberliegenden Seite, führt zu keinem Ergebnis. Dieter sucht die Adresse einer anderen Filiale aus und wir fahren dorthin. Das Problem wird geschildert und die nette Frau am Tresen ruft bei Waeco an. Dort schlägt man einen Austausch des Gerätes vor. In der Filiale ist dieses Modell leider nicht vorrätig und die Mitarbeiterin sucht im Computer heraus, wo solch ein Gerät auf Lager ist. Wie kann es anders sein, es ist in der Filiale, die wir vergebens gesucht haben. Das Haus sei schwierig zu finden und von der Hauptstraße nicht zu sehen. Sie beschreibt genau, wo die Einfahrt ist. Wir fahren den Weg wieder zurück. Kein Problem, die Adresse zu finden. Die neue Kühlbox steht schon bereit. Jetzt noch die entsprechenden Papiere unterschreiben, die kaputte Box im Laden lassen und die neue Kühlbox ins Auto laden. Fertig. Das Ganze hat ca. zwei Stunden gedauert.

Dieters Uhr braucht neue Batterien. Auf den Caribbean Markets sind einige Händler, die das zu einem günstigen Preis anbieten. Außerdem werden noch einige weitere Kleinigkeiten gebraucht, die man dort gut kaufen kann.

Mit Andi und Nick wollen wir heute Abend grillen. Natja hat einen Termin außer Haus. Wir haben versprochen, die Zutaten zu besorgen und fahren noch im Einkaufszentrum vorbei.

Steaks vom Grill, dazu ein leckerer Salat, ein gutes Essen. Danach sitzen wir noch gemütlich ums Feuer.

Samstag, 17. Dezember 2016

Heute geht die Fahrt weiter. Alles ist eingepackt, der Wohnwagen wird angehängt. Dieter geht ums Auto und sieht die Bescherung: Der hintere Reifen auf der Fahrerseite hat nur noch wenig Luft. Reifen, ein Thema das uns verfolgt.

Der Wohnwagen wird wieder abgehängt und wir fahren zum Reifenservice. Es dauert eine Stunde, meint der Monteur, geht in der Zwischenzeit Kaffee trinken. Das tun wir und sind nach einer Stunde wieder zurück in der Werkstatt. Im Reifen hat eine Schraube gesteckt, die den Luftverlust verursacht hat. Für 35 $ ist der Schaden nun wieder behoben.

Jetzt geht es wieder zurück nach Croyden. Die Prozedur beginnt von neuem. Wohnwagen anhängen, Funktion von Blinker und Licht. Alles in Ordnung. Nun noch von Andy verabschieden, dann kann die Fahrt beginnen.

Ursprünglich war angedacht bis nach Leongatha zu fahren, dort zu übernachten und dann von da aus Familie Norwood zu besuchen. Leongatha liegt an der Strecke zum Wilson Promotory Nationalpark und es ist sehr viel Verkehr. Außerdem sind in der Richtung nur graue Regenwolken zu sehen. Unterwegs wird die Planung geändert, wir werden nach Traralgon fahren und uns dort mit dem Wohnwagen auf den Caravanpark stellen. Besonders schön ist es heute nicht. Es ist kühl und sehr windig.

Zum Thema Verkehr: Hier gibt es von Ampeln gesteuerte Autobahneinfahrten. Auf der zweispurigen Einfahrt wird nur für ein Fahrzeug pro Spur die Ampel grün geschaltet. Danach ist sofort wieder rot.

Sonntag, 18. Dezember 2016

Mit Familie Norwood sind wir zwischen 9.30 Uhr und 10.00 Uhr verabredet. Wie fast immer, sind wir früher fertig und machen uns auf den Weg. Unterwegs kommt eine SMS von Anja: 10 Uhr kommen wäre besser, die Mannschaft liegt noch im Bett.

Da wir mit der Familie auf die Mossvale Markets wollen, beschließen wir, schon mal dorthin zu fahren und uns umzusehen. Wir kommen bis ca. 500 Meter an die Zufahrt zu den Parkplätzen, dann stehen wir in der Schlange. Und es geht nur sehr langsam vorwärts. Das dauert zu lange. Bis wir auf dem Parkplatz sind, müssen wir schon wieder zurück fahren. Das macht keinen Sinn und wir kehren um. Kurz vor 10 Uhr stehen wir bei Norwoods vor der Tür.

Die Familie sitzt noch beim Frühstück. Gegen Mittag kann der Ausflug zum Markt beginnen. Inzwischen hat sich eine noch längere Autoschlange gebildet. Bereits zwei Kilometer vor der Parkplatzeinfahrt geht es nicht mehr weiter. Eigentlich hatten Alle damit gerechnet, dass jetzt der Verkehr nachgelassen hat. Dem ist aber nicht so. Nach einer kurzen Beratung wird wieder umgekehrt. Den Nachmittag verbringen wir bei Norwoods zu Hause.

Abends sind in Traralgon noch „Carols by Candlelight“ mit anschließendem Feuerwerk. Ein fester Bestandteil der Vorweihnachtszeit im Hause Norwood. Der Event startet um 20.00 Uhr. Gemeinsam fahren wir hin. Den ganzen Tag ist es bereits windig und kalt, da werden die dicken Jacken bestimmt gebraucht.

Kurz nach 20.00 Uhr sind wir am Veranstaltungsort, zusammen mit vielen Besuchern. Ein Platz ist schnell gefunden. Nun erst mal warm anziehen. Trotz dicker Jacken wird es kalt. Das Feuerwerk lassen wir ausfallen und verabschieden uns von Anja, Steve und den Kindern. Es war schön, Alle mal wieder gesehen zu haben.

Im Caravan geht es schnell unter die warme Decke.

Montag, 19. Dezember 2016

Bevor wir weiter Richtung Sydney fahren, müssen noch ein paar frische Lebensmittel gekauft und getankt werden. Da wir früh auf sind, wird das noch vor Abfahrt erledigt.

Kurz vor 10 Uhr ist der Wohnwagen angespannt und wir können losfahren. Die Fahrt geht über den Princess Highway bis nach Le Entrance. Dort gibt es einen Stopp mit Kaffeepause.

Dann geht die Fahrt weiter durch die Victorian Alps bis nach Cann River. Die Landschaft sieht nicht nur so aus wie in den Alpen. Auch die Straßenführung ist so, Bergauf, bergab, wie in einer Berg- und Talbahn. Fahrer, Auto und Wohnwagen werden ganz schön beansprucht.

In Cann River endet die heutige Fahrt. Übernachtet wird auf dem Cann River Caravanpark. Der Platz ist frei zugänglich. Einfach einen Stellplatz aussuchen und sich häuslich niederlassen. Eingebucht wird dann im Cann River Hotel. Powered Site kostet 22 $. Nicht nur der Stellplatz, auch Benzin ist hier unglaublich preiswert. Der Liter kostet 0,999 $. Den Liter für 1 $, wann haben wir das Letzte Mal so billig getankt?

Schräg gegenüber steht ein Auto mit dem zwei junge Frauen (Deutsche?) unterwegs sind. Es sieht so aus, als ob die Beiden noch nicht lange campen. Wir sehen, wie ein Gaskocher, Gasflasche und Zubehör ausgepackt und die Bedienungsanleitung gelesen wird. Irgendetwas scheint nicht zu funktionieren. Die Beiden kommen rüber und fragen um Rat. Dieter geht mit. Es stellt sich heraus, dass sie eine Gasflasche gekauft haben, aber keine Gasfüllung. Ohne Gas funktioniert der Kocher nicht. Inzwischen ist ein Mann dazu gekommen, der den Mädels seine Unterstützung anbietet und das öffentliche BBQ zum Laufen bringt. Dem Abendessen kochen steht nichts mehr im Weg. Nach kurzer Zeit stehen die Mädels bei uns vor der Tür. Das BBQ wird nicht richtig heiß. Sie können das Essen auf dem Herd fertig kochen.

Ein weiteres Auto kommt angefahren. Ein junger Mann steigt aus und kommt zu uns. Ob wir wüssten, wo es in der Nähe von Eden einen kostenlosen Platz zum Übernachten gibt. Dieter befragt die Wikicamps-App und es findet sich ein Stellplatz in der Nähe von Eden. Der junge Mann verabschiedet sich und fährt weiter.

In der Nähe hat ein Kuckuck sein Revier. Den ganzen Abend ist sein Rufen zu hören.

Dienstag, 20. Dezember 2016

Wir verlassen Cann River und fahren an der Küste entlang Richtung Norden. Es ist unangenehm schwül. Das Thermometer zeigt Temperaturen bis 34 Grad an.

In Eden wird die Fahrt zum Kaffee trinken unterbrochen. Danach geht die Fahrt weiter bis nach Bega. Dort wird an der Käsefabrik angehalten. 1998, da waren wir das erste Mal hier, konnten noch die Werksräume und die Herstellung besichtigt werden. Heute ist das aus hygienischen und Sicherheitsgründen nicht mehr möglich. Im Verkaufsraum können verschiedene Käsesorten probiert werden. Wir nehmen Käse in der Dose mit. Zum Lunch teilen wir uns den angebotenen Ploughmans Lunch, eine kalte Mahlzeit. Auf der Platte befinden sich zwei dicke Scheiben Fleisch, vier verschiedene Käsesorten, Salat, Pickles und Salat. Reicht prima für zwei Personen.

Von Bega fahren wir weiter bis nach Batemans Bay bzw. Batehaven und buchen einen Stellplatz für zwei Nächte. Auf Nachfrage gibt es auch 5 % Seniorenrabatt.

Die Strecke an der Küste entlang ist schön, aber anstrengend zu fahren. Bergauf, Bergab, wieder Bergauf, das wiederholt sich ständig. Gut, dass es Überholspuren gibt. Wieso müssen die Autofahrer eigentlich so lange mit dem überholen warten, bis das Schild: „Lane ended – merge right“ angezeigt wird? Es dauert schon einen Moment, bis man an einem Wohnwagengespann vorbei gefahren ist. Und es ist nicht lustig, wenn die Spur zu Ende ist und noch immer ein Auto nebenher fährt.

Mittwoch, 21. Dezember 2016

Nach einem gemütlichen Frühstück fahren wir in den kleinen Ort Mogo. Der Ort wurde in den 1850iger Jahren gegründet, nachdem Gold gefunden wurde. In der „Original Gold Rush Colony“ wird das Leben und Arbeiten vor mehr als 100 Jahren nachgestellt.

In den 1980iger Jahren haben sich dort Künstler niedergelassen. In den Häusern sind kleine Geschäfte mit Arbeiten verschiedener Künstler. Ein netter kleiner Ort zum Bummeln.

Das Eis eines örtlichen Herstellers schmeckt einfach lecker. Nach einem schönen Tag geht es wieder zurück zum Wohnwagen.

Donnerstag, 22. Dezember 2016

Heute Nacht hat es heftig geregnet und es ist ungemütlich. Möglichst schnell das Gespann reisefertig machen und dann geht es los. Wir fahren an der Küste entlang, bis Shoalhaven, dort gibt es die obligatorische Kaffeepause. Zeit um sich die Karte anzusehen und zu entscheiden, welchen weiteren Weg wir nehmen. Fahren wir weiter an der Küste entlang oder biegen wir ins Inland ab. Andy hat uns vom Kangaroo Valley und den Fitzroy Falls erzählt. Die Landschaft dort soll sehr schön sein.

In der Touristen-Info nehmen wir Unterlagen mit. Eine Mitarbeiterin erkundigt sich, wohin die Fahrt gehen soll. Sie meint, die Straße durch das Kangaroo Valley sei sehr eng und kurvig. An der Küste entlang sei das Fahren einfacher.

Wir beschließen trotzdem, den Weg durch das Kangaroo Valley zu nehmen, da uns diese Strecke noch nicht unter die Räder gekommen ist.

Landschaftlich ist es wirklich schön, die Gegend erinnert sehr an die Voralpen. Aber, die Straßen sind sehr schwierig zu fahren. Es geht steil bergauf, mit sehr engen Kurven, die teilweise nur eine Geschwindigkeit von 15 Km/St. erlauben. Bergauf ist schon schwierig genug, viel schlimmer ist es aber bergab, besonders wenn man einen Wohnwagen angehängt hat. LKWs und Busse sollen einen kleinen Gang benutzen, so ist es ausgeschildert.

Auf einem Stück, auf dem es mal wieder steil nach unten geht und eine enge Kurve der anderen folgt, bremst Dieter, um an die Seite zu fahren und die nachfolgenden Autos vorbei zu lassen. Die Bremsen sind nicht nur heiß, sondern qualmen beträchtlich, als wir zum Stehen kommen. Wir bleiben 10 Minuten stehen, bis sich die Bremsscheiben abgekühlt haben.

Die Fitzroy Falls sehen wir uns an und machen dort auch Mittagspause.

Weiter geht die Fahrt, jetzt über eine etwas einfachere Strecke bis nach Camden, das gehört bereits zu Sydney. Dort wird der Poplar Caravan Park angefahren. Beim Einchecken stutzt die Frau an der Rezeption bei der Eingabe des Nachnamens. Sie meint, wir haben hier im Jahr 2010 schon einmal übernachtet. Ich kann mich beim besten Willen nicht mehr daran erinnern.

Donnerstag, 22. Dezember 2016

Heute Nacht hat es heftig geregnet und es ist ungemütlich. Möglichst schnell das Gespann reisefertig machen und dann geht es los. Wir fahren an der Küste entlang, bis Shoalhaven, dort gibt es die obligatorische Kaffeepause. Zeit um sich die Karte anzusehen und zu entscheiden, welchen weiteren Weg wir nehmen. Fahren wir weiter an der Küste entlang oder biegen wir ins Inland ab. Andy hat uns vom Kangaroo Valley und den Fitzroy Falls erzählt. Die Landschaft dort soll sehr schön sein.

In der Touristen-Info nehmen wir Unterlagen mit. Eine Mitarbeiterin erkundigt sich, wohin die Fahrt gehen soll. Sie meint, die Straße durch das Kangaroo Valley sei sehr eng und kurvig. An der Küste entlang sei das Fahren einfacher.

Wir beschließen trotzdem, den Weg durch das Kangaroo Valley zu nehmen, da uns diese Strecke noch nicht unter die Räder gekommen ist.

Landschaftlich ist es wirklich schön, die Gegend erinnert sehr an die Voralpen. Aber, die Straßen sind sehr schwierig zu fahren. Es geht steil bergauf, mit sehr engen Kurven, die teilweise nur eine Geschwindigkeit von 15 Km/St. erlauben. Bergauf ist schon schwierig genug, viel schlimmer ist es aber bergab, besonders wenn man einen Wohnwagen angehängt hat. LKWs und Busse sollen einen kleinen Gang benutzen, so ist es ausgeschildert.

Auf einem Stück, auf dem es mal wieder steil nach unten geht und eine enge Kurve der anderen folgt, bremst Dieter, um an die Seite zu fahren und die nachfolgenden Autos vorbei zu lassen. Die Bremsen sind nicht nur heiß, sondern qualmen beträchtlich, als wir zum Stehen kommen. Wir bleiben 10 Minuten stehen, bis sich die Bremsscheiben abgekühlt haben.

Die Fitzroy Falls sehen wir uns an und machen dort auch Mittagspause.

Weiter geht die Fahrt, jetzt über eine etwas einfachere Strecke bis nach Camden, das gehört bereits zu Sydney. Dort wird der Poplar Caravan Park angefahren. Beim Einchecken stutzt die Frau an der Rezeption bei der Eingabe des Nachnamens. Sie meint, wir haben hier im Jahr 2010 schon einmal übernachtet. Ich kann mich beim besten Willen nicht mehr daran erinnern.

Samstag, 24. Dezember 2016

Morgen ist der wichtigste Feiertag in Australien und die Geschäfte geschlossen. Was selten vorkommt. Im Haushalt werden noch ein paar Dinge benötigt und wir fahren früh einkaufen. Es ist bereits viel Betrieb. Vor Aldi, der erst um 8.30 Uhr öffnet, hat sich bereits eine Warteschlange gebildet. Wir kaufen erst die anderen benötigten Lebensmittel ein, anschließend geht es zu Aldi. Dort ist der erste Andrang vorbei und es dauert nicht lange, bis wir durch die Kasse sind. Alles erledigt, nun zurück zum Wohnwagen.

Gegen 14.00 Uhr fahren wir wieder los, sind bei Renate und Steve Passfield eingeladen. Renate empfängt uns und macht gleich eine Hausführung. Das Haus ist Teil einer Kirche an die ein neues Gebäude angebaut wurde. Innen sieht es aus wie ein einer Puppenstube. Von der Veranda aus kann man bei gutem Wetter die Blue Mountain sehen.

Steve ist noch unterwegs und kommt erst später heim. Bis dahin gibt es viel mit Renate zu reden. Steve sieht müde aus, als er nach Hause kommt. Er war geschäftlich unterwegs und hatte abends noch einen Auftritt, der sich bis in den frühen Morgen ausgeweitet hat.

Inzwischen hat Renate das Abendessen vorbereitet. Lauter leckere Sachen. Auf jedem Teller liegt ein Knallbonbon, die es bei uns an Silvester gibt, bereit. Nun mit Hilfe des Nachbarn kräftig ziehen und der Inhalt fällt heraus. Neben einer Papierkrone, die aufgesetzt werden muss, sind ein Zettel mit einem Spruch und ein Spielzeug enthalten. Renate hat z.B. ein Jojo, Dieter einen Faltkalender. Damit ist der offizielle Teil abgeschlossen, nun kann gegessen werden.

Während wir beim Essen sitzen zieht ein Gewitter auf. Es blitzt und donnert und fängt an zu regnen. Die Wolken hängen tief, zwischen den Bäumen im Garten.

Renate holt den Computer und schaltet Skype ein. In Deutschland ist es fast 10.00 Uhr, da sind Uta und Rudi oft per Skype erreichbar. Heute Morgen sitzt nur Rudi vorm Rechner, Uta ist noch im Bad. Rudi meint, er ruft in 10 Minuten noch einmal an. So passiert es. Steve, Renate, Uta und Rudi unterhalten sich, dann dreht Steve die Kamera so, dass Uta und Rudi uns sehen können. Eine gelungene Überraschung.

Wir sind länger als gedacht bei Renate und Steve. Gegen 21.30 Uhr machen wir uns auf den Heimweg.

Sonntag, 25. Dezember 2016

Ich habe den Fehler gemacht und den Platz in Lane Cove nur für drei Nächte gebucht. An der Rezeption wird noch einmal nachgefragt, ob eine Verlängerung möglich ist. Leider nicht, bis 6. Januar ist alles ausgebucht. Weihnachten ist irgendwie an mir vorbei gegangen. Jetzt müssen wir sehen, wo es für die nächsten Tage noch freie Plätze gibt. Sicherlich nicht am Meer, wenn doch, dann teuer oder eine Mindestbuchungsdauer wird verlangt.

Bei verschiedenen Caravanparks eine Anfrage übers Internet gestellt. Eine Reaktion aus dem Hunter Valley: Vom 28. Dezember bis zum 2. Januar ist noch ein Platz frei. Allerdings nicht für die Zeit vom 26. – 28. Dezember. Die fünf Tage werden gebucht, für die restlichen zwei Tage wird sich schon was finden.

Auf eine Anfrage bei Greenmans on the Hawkesburry kommt eine positive Antwort und wir buchen uns dort für zwei Nächte ein. Der Platz ist am Mount White. Im Internet gelesen, dass dort keine Mobilphone-Abdeckung vorhanden ist. Laut Anfahrtsbeschreibung sind die letzten zwei Kilometer der Straße sehr kurvig. Kurvig ist ja nicht so schlimm, hoffentlich nicht wieder so steil. Dieter sieht sich die Strecke noch in Google Earth an, es sollte keine Probleme geben.