Normanton - Darwin

Dienstag, 14. Februar 2017

Es ist schwül. Das Wetterradar zeigt Regen an. Wir packen zusammen und machen, dass wir Richtung Süden kommen. Im Rückspiegel sind dunkle Wolken zu sehen und ab und zu gibt es einen Regenschauer. Aber nichts was das Fahren beeinträchtigt.

Auf der Strecke von Normanton nach Cloncurry sind viele Baustellen, die vom Wasser verursachten Schäden werden beseitigt.

An Burk & Wills Roadhaus wird wieder angehalten und getankt. Heute ist mehr Personal da, als beim unserem letzten Stopp. Zwei Mädels werden eingearbeitet und erfahren gleich, dass wir bereits zum neunzehnten Mal in Australien sind und mehr von Australien gesehen haben, als die meisten Australier. Der Besitzer fragt, wo wir heute herkommen. Als er hört, dass wir aus Normanton kommen, flucht er und meint, ihr hättet ein Paket mitbringen können. Nun muss sich eines der Mädels auf den Weg machen um das Paket abzuholen, sind ja nur knapp 200 Kilometer einfache Strecke.

In Cloncurry stoppen wir und gehen ins Oasis Hotel zum Mittagessen. Risolles mit Kartoffelbrei und Gemüse für 12 $. Die Portion ist groß und alles ist frisch zubereitet.

Gestärkt geht die Fahrt weiter bis Mount Isa. In Normanton hat uns das Ehepaar aus Kalgoorlie erzählt, dass der Mount Isa Caravanpark zurzeit ein Sonderangebot hat. 3 Nächte bleiben, aber nur zwei Übernachtungen bezahlen. Es sei zwar kein 5 Sterne-Park, aber die sanitären Anlagen seien sauber. Das ist ein wichtiges Argument.

Der Park wird angefahren und wir bekommen einen schattigen Platz. Die drei Übernachtungen kosten 60 $.

Nachdem wir häuslich eingerichtet sind, fahren wir zum Einkaufen. Man merkt, dass es eine größere Stadt ist. Coles und Woolworth sind mit großen, gut sortierten Märkten vertreten. Endlich bekommen wir auch wieder den bevorzugten Kaffee und die Obstpreise sind auch moderat. Wurst, Käse und Brot alles vorhanden, einem leckeren Abendessen steht nichts mehr im Weg.

Es war eine gute Entscheidung Normanton zu verlassen. Der Wetterbericht meldet 30 Grad, 99 % Luftfeuchtigkeit und 150 mm Regen in 24 Stunden.

Mittwoch, 15. Februar 2017

Hohe Luftfeuchtigkeit zusammen mit Temperaturen um die 40 Grad, da bleibt kein Faden auf der Haut trocken. Und eigentlich müsste man sich mehrmals am Tag umziehen. Alle Textilien fühlen sich feucht an. Selbst die Möbel im Wohnwagen, sind feucht. Also ist erst einmal wieder räumen, waschen und sauber machen angesagt.

Nachmittags zum Abkühlen in den Pool und dann den Tag geruhsam ausklingen lassen.

Donnerstag, 16. Februar 2017

Die Berichte für den Blog müssen endlich geschrieben werden. Viel Arbeit, ich bin noch Tage zurück. Bis zum Mittag sieht die Lage schon besser aus. Eine willkommene Unterbrechung ist das Mittagessen im Overländer Hotel. Rumpsteak mit Salat und Pommes für 10,95$, da braucht man sich nicht an den Herd zu stellen.

Elvira möchte noch einige Auskünfte vom Royal Flying Doctor Service. Der Weg dorthin ist nicht gut ausgeschildert, schließlich finden wir die Einfahrt. In Mount Isa gibt es kein Besucherzentrum mehr, nur noch eine Klinik. Das erklärt eine nette Nurse, die gesehen hat, dass wir uns suchend umgesehen haben. Dann werden die Fragen halt später geklärt.

Anschließend wird der City-Outlook angefahren. Von hier aus hat man einen guten Blick über die Stadt.

In Mount Isa müsst ihr unbedingt in den Iris Club, so etwas habt ihr noch nicht gesehen. So die Aussage eines Australiers. Der Club steht heute Abend auf der To-Do-Liste. Das Gebäude liegt am Rand von Mount Isa. Neben einem 24 Stunden geöffneten Fitnessstudio, gibt es drei Restaurants, ein Cafe, Spielautomaten, Nachtclub, Pianobar und einen Bottleshop. Also alles, was man braucht (oder auch nicht). Heute ist nicht viel Betrieb. Nach einigen kühlen Drinks fahren wir wieder zurück.

Freitag, 17. Februar 2017

Wir haben den Aufenthalt noch einmal um drei Übernachtungen verlängert. Kein Problem, auch für die nächsten drei Übernachtungen gibt es den Sonderpreis.

Nach einem gemütlich verbrachten Vormittag fahren wir ins „Outback at Isa“, dem Informationszentrum und besorgen weitere Unterlagen über Kakadu und Darwin, den nächsten Zielen.

Nachmittags ruft Barbara an. Barbara und Gerd sind in Lakes Entrance, an der Südküste. Die Beiden sind nun auf dem Weg nach Melbourne. Und laut Barbara ist es kalt. Sie lacht, als wir davon sprechen zur Abkühlung den Pool aufzusuchen.

Nach dem Abendessen gibt es vorm Wohnwagen noch ein kaltes Bier.

Samstag, 18. Februar 2017

Am Montag fahren wir weiter über Camooweal bis zur Barkly Homesteadt. Von dort mit Zwischenstopps über den Stuart Highway bis nach Katherine. Die Einkaufsmöglichkeiten auf der Strecke sind begrenzt, deshalb decken wir uns heute bereits mit den benötigten Sachen, wie Trinkwasser, Getränke, etc. ein. Die großen Lebensmittelläden haben Morgen, Sonntag, geschlossen.

Abends wollen wir in The Shack, ein Musiklokal. Die Adresse wird ins Navi eingegeben, allerdings finden wir das angegebene Lokal nicht. Nachdem wir mehrmals um den Block gefahren sind, geben wir es auf und gehen stattdessen in The Bluff. Der Club hat eine Sportsbar, ein Cafe und ein Restaurant. Wir finden es ungemütlich. Nach einem Bier verlassen wir den Ort. Einen Absacker können wir auch im Wohnwagen trinken. Vor der Tür des Clubs sitzt eine dicke, große Agakröte. Das ist die Erste, die wir in diesem Jahr sehen.

Vorm Wohnwagen hat es sich eine weitere Agakröte gemütlich gemacht. Haben die heute Ausgang? Als wir näher kommen verschwindet sie im Gebüsch.

Sonntag, 19. Februar 2017

Es ist 4 Uhr und das angekündigte Gewitter ist da und es schüttet wie aus Kübeln. So schnell es geht wird im Wohnwagen alles dicht gemacht, was leider nicht ganz gelingt. Wasser kommt durch und Kopfkissen und Bettlaken sind nass.

Gegen 6 Uhr hat sich das Regenband verzogen und das Aufräumen kann beginnen. Im Wohnwagen wird es ungemütlich. Die Matratzen werden zum Trocknen hochgestellt, die Waschmaschine gefüllt und anschließend alles zum Trocknen aufgehängt. Heute sollte vor der Weiterfahrt noch einmal gewaschen werden, aber doch nicht so viel.

Nice rain tonight 26 mm in 1 Hour, meint der Nachbar. Da kann man geteilter Meinung sein.

Nun ist Zeit fürs Frühstück. Im Veranstaltungskalender sind der Markt im Colonial Shopping Center und ein Markt im Overländer Hotel angekündigt. Ich mag Märkte und so fahren wir den Markt im Shopping Center an. Es sind nur zwei Stände mit Waren aufgebaut, das ist etwas wenig. Es geht weiter zum Overländer Hotel.Hier sind schon mehr Stände vorhanden. Im Angebot sind selbst hergestellte Kerzen, Seife, Schmuck, Handgestricktes, vor allem Babybekleidung, bis zu Sammlermünzen. Es ist nichts dabei, das uns interessiert und so sind wir schnell wieder zurück am Wohnwagen.

Zum Mittagessen gehen wir nochmals ins Overländer Hotel. Die Rumpsteaks dort sind sehr lecker. Viele Australier haben die gleiche Idee, es ist sehr viel Betrieb. Bis das Essen kommt, dauert 45 Minuten.

Nach Rückkehr wird schon mal angefangen zusammen zu packen. Alles was nicht mehr gebraucht wird, wird verstaut. Dann geht es morgen früh schneller.

Montag, 20. Februar 2017

Inzwischen ist die Hitzewelle etwas abgeklungen. Die Tagestemperaturen betragen jetzt erträgliche 35 Grad und etwas mehr, aber nicht mehr über 40 Grad.

Das Auto ist vollgetankt, der Wohnwagen angehängt. Der Toilettenschlüssel wird abgegeben, somit alles erledigt. Nun noch schnell zu Woolworth, dort kann das Gespann problemlos geparkt werden, und einige frische Sachen einkaufen. Das ist schnell erledigt und kurz nach 9.00 Uhr sind wir auf dem Weg Richtung Westen.

Zwischen Camooweal und Mount Isa kommt uns ein japanischer Radfahrer entgegen. Ich kann ja nicht verstehen was man daran findet, eine Strecke zu fahren, auf der es auf hunderten von Kilometern keine Versorgungsmöglichkeit gibt. Aber, jedem das seine.

Es ist wenig Verkehr auf dem Highway. Bis Camooweal, ca. 200 Kilometer, werden wir von keinem Auto überholt und es kommen drei Autos entgegen. In Camooweal tanken wir auf. Hier kostet Benzin „nur“ 1,50$, an den nächsten Roadhäusern wird es teurer.

Es ist doch wie verhext, stundenlang kommt kein Auto. Aber, wenn man an den Rand fährt um sich in die nicht vorhandenen Büsche zu schlagen, dann kommen gleich zwei Autos vorbei.

Pause und Mittagessen gibt es an der wohl einsamsten Polizeistation im Northern Territory, in Avon Downs. Der ganze große Parkplatz ist leer. Dann kommt ein Auto angefahren, das direkt neben unserem Gespann parkt. Zwei asiatische Backpacker steigen aus. Kein Gruß, kein nichts. Ist es nur das Gefühl, gemeinsam sind wir stark, das die Beiden zu so dichtem auffahren veranlasst hat? Noch vor uns fahren die Zwei wieder los.

Auf der Fahrt kommen wir durch dichte Schwärme von Heuschrecken und auch von Schmetterlingen. Die Windschutzscheibe ist ganz schön dreckig, von den vielen Insekten.

Am späten Nachmittag kommen wir auf der Barkly Homesteadt an. Hier bleiben wir über Nacht.

Beim Einbuchen meint die junge Frau, happy Hour ist von 16 – 17 Uhr. Aber nicht vergessen, Uhr 30 Minuten zurück stellen.

Pünktlich zu Happy Hour finden wir uns in der Bar ein. Die junge Frau kommt aus Serbien und ist mit einem WHV-Visum hier. Wenn sie drei Monate im NT arbeitet, kann das WHV-Visum um weitere 12 Monate verlängert werden.

Dienstag, 21. Februar 2017

Essen auf Rädern ist da! Dieter entfernt aus dem Kühlergrill die toten Insekten, die auf den Boden fallen. Willkommenes Fressen für Ameisen und Vögel. Nun den Wagen noch volltanken, dann kann die Fahrt losgehen. Angedacht ist heute bis Elliot zu fahren und dort zu übernachten.

Die Fahrt geht weiter nach Norden. An der Straßenseite steht noch viel Wasser und der Highway hat an einigen Stellen Löcher, die das Wasser verursacht hat. Viele der unbefestigten Seitenstraßen sind noch gesperrt. Geöffnet wird erst, wenn es einigermaßen abgetrocknet ist.

Mittagspause wird am Three Ways Roadhaus gemacht. Hier gibt es eine Kaffeemaschine und richtigen (keinen Instantkaffee) Kaffee. Gestärkt geht die Fahrt weiter.

In Elliot wird die Tankstelle angefahren. Die Tankstelle ist Post, Rezeption für den Campingplatz und Supermarkt. Schon bei der Anfahrt sieht man den Caravanpark, der sieht nicht sehr einladend aus. Wir sind uns einig, hier übernachten wir nicht. Nur tanken, dann fahren wir weiter bis zum Daly Waters Pub. Noch vor einer Woche war der Pub wegen Hochwasser nicht erreichbar. Der Fluss war so angeschwollen, dass die Straße 1,5 Meter unter Wasser gestanden hat. Da ist natürlich kein Durchkommen. Wasserschäden sind auch noch auf dem Campingplatz des Pubs zu sehen. Bis das alles beseitigt ist, das wird noch dauern.

Dieter hat ja ein unheimlich gutes Gedächtnis was Wohnmobile, Autos und Wohnwagen angeht. Er deutet auf das Gespann, das ein Stück entfernt steht und meint: Das sind die Nachbarn aus Cloncurry.

Das Ehepaar treffen wir später im Pub und es gibt einiges zu erzählen.

Als wir zum Wohnwagen zurückkehren, ist die Lampe, die wir zur Orientierung angelassen haben, umschwärmt von Moskitos, Heuschrecken und sonstigen Insekten. Die haben ideale Lebensbedingungen, warm und feucht. Schnell die Tür hinter uns zu machen, was nicht verhindert, dass einige Insekten mit ins Innere kommen. Vor dem ins Bett gehen steht eine Sprühaktion an.

Mittwoch, 22. Februar 2017

Dass Duschen habe ich auf heute Nachmittag in Katherine verschoben. Gestern waren die Toiletten und Duschen noch in einem sehr guten Zustand. Heute Nacht war Licht im Gebäude und die Fenster nicht geschlossen. Mit den Heuschrecken kann ich mich ja noch arrangieren, aber der ganze Boden in Toilette und Dusche ist übersät mit Moskitos.

Wir verabschieden uns von den Nachbarn. Die wollen bis nach Mataranka und dort zwei Nächte bleiben. Unser Ziel ist Katherine und dort drei Nächte bleiben. Wenn die Straßen offen sind, soll als nächstes der Kakadu Nationalpark angefahren werden.

Der nächste Stopp ist Larrimah und dort der Pink Panther Pub. Larrimah ist nicht mehr als ein Outback Pub mit einem Pink Panther in einem Stuhl, einem im zweiten Weltkrieg genutzten Flugfeld und einer großen Flasche, die vorm Gebäude steht. Das genügt, um als Touristenattraktion zu gelten.

Ein Reisebus mit einer deutschen Reisegruppe hat hier ebenfalls einen Stopp eingelegt. Drei Teilnehmer sprechen uns an. Sie haben den deutschen Aufkleber auf dem Auto gesehen. Die Gruppe ist unterwegs von Darwin nach Melbourne. Da brauchst du Sitzfleisch.

Während wir uns noch mit den dreien unterhalten, kommt ein bekanntes Gespann auf den Parkplatz gefahren. Die Reisegruppenteilnehmer haben gleich Neuigkeiten für die Beiden, die ja nach Mataranka wollen. Der Reisebus konnte die Quelle nicht anfahren, da noch 0,5 Meter Wasser auf der Straße gestanden hat und keiner wollte, dass sein Gepäck nass wird. Die Zwei werden sich vor Ort erkundigen, was möglich ist.

Verabschiedung von Allen und wir fahren weiter. In Mataranka wird getankt und Kaffee getrunken. Dann geht es weiter bis nach Katherine, wo wir auf dem Boab Caravanpark einbuchen. Ein kleinerer Park mit großen Stellplätzen und es gibt einen Pool.

Donnerstag, 23. Februar 2017

Der Stammtisch-Newsletter soll von hier, solange das Internet schnell und stabil ist, verschickt werden. Die Blogeinträge müssen auch wieder aktualisiert werden, heute Morgen ist Schreiben angesagt.

Es ist bereits nach 14.00 Uhr bis die Texte fertig sind. Jetzt noch Essen kochen, nein, wir gehen Pizza essen. In der Stadt gibt es Domino-Pizza. Bei Domino-Pizza haben wir unterwegs bereits mehrmals Pizza gegessen. Eine Pizza reicht für uns Beide. Und es war immer recht preiswert, die günstigste Pizza kostet 6 $. Aber nicht im Northern Territory. Hier ist mit 11,95 $ die günstigste Pizza doppelt so teuer wie in den anderen Staaten!

Auf dem Heimweg werden noch Getränke mitgenommen und dann geht es in den Pool zum Abkühlen. Abkühlen ist etwas schwierig, da das Wasser im Pool fast Badewassertemperatur hat.

Freitag, 24. Februar 2017

Wir fahren in die Stadt. Zuerst zur Tourist-Info um die neuesten Straßenzustandsberichte und allgemeine Informationen zum Kakadu-Nationalpark zu erhalten. Viele Wege sind nach der Recherche im Internet noch geschlossen, Touren finden nur vereinzelt statt. Ich sehe mir im Shop die Souvenirs an, als eine Stimme aus dem Hintergrund kommt: Das sind alles Sachen aus dem letzten Jahr. Ein Blick nach hinten, es ist das Melbourner Ehepaar, das wir inzwischen mehrmals getroffen haben. Die Beiden sind seit gestern in Katherine. Sie konnten in Mataranka nicht in der Quelle schwimmen, wegen Überflutung gesperrt. Nun brauchen sie für ihren weiteren Weg, Richtung Darwin (wie wir), die neuesten Informationen. Mal sehen, ob wir uns noch einmal über den Weg laufen.

Nun sind wir mit den erforderlichen Unterlagen für den Kakadu-Nationalpark ausgestattet.

Uns interessiert, wie es im Moment in der Katherine Gorge aussieht und wir fahren hin. Wegen des hohen Wasserstandes sind viele Sachen nicht machbar. Zum Anlegesteg der Boote kommt man nur mit einem der Ranger, wenn man eine Tour gebucht hat.

Noch in der letzten Woche war der Fluss doppelt so hoch, erzählt die eine Mitarbeiterin. Aber, das Wasser würde schnell abfließen. So bleibt es bei dem kurzen Besuch und wir fahren zurück in die Stadt, zum Einkaufen.

Im Wohnwagen müssen die Einkäufe erst mal verstaut werden, danach geht es zum Abkühlen in den Pool. Das Wasser hat immer noch Badewassertemperatur. Es dauert nicht lange und Gewitter kommt immer näher und wir verlassen den Pool. So lange es noch trocken ist wird alles, was heute Abend nicht mehr gebraucht wird, eingeräumt.

Samstag, 25. Februar 2017

Da gestern Abend schon vieles eingeräumt wurde, können wir gemütlich frühstücken. Kurz nach 9.00 Uhr wird der Platz verlassen und die Fahrt über den Stuart Highway Richtung Norden beginnt.

In Pine Creek zweigt der Kakadu Highway ab, dem wir Richtung Jabiru folgen. Am Mary River Roadhaus gibt es die verdiente Pause.

Manchmal passt ja alles zusammen. Im CD-Player läuft gerade ein Song über ein Goldenes Känguru, das zum Billabong hüpft – und vor uns hüpft ein kleines Känguru über die Straße. Eines der wenig lebenden Kängurus, die wir bisher gesehen haben. Die meisten lagen tot auf oder neben der Straße.

Die Fahrt endet in Cooinda, wo es für die Mitarbeiterin an der Rezeption gleich einen Großauftrag gibt: Einen schattigen Stellplatz mit Stromanschluss, den Kakadu-Nationalpark-Pass für Senioren, und zwei Plätze für die Yellow-Waters-Tour heute Nachmittag. Alles wird zur Zufriedenheit erledigt. Es ist nicht viel los, deshalb können wir den Stellplatz selbst aussuchen. Allerdings ist die Hälfte des Platzes gesperrt, es ist noch zu nass.

Die Yellow-Waters Tour startet von der Home-Jetty aus. Auf dem Weg dorthin den eingezäunten Weg nicht verlassen, meint die Mitarbeiterin. In der Nähe der Anlegestelle lebt ein großes Krokodil. Und nein, es sei nicht freundlich, meint sie auf die nicht ernst gemeinte Nachfrage.

Um 16.15 Uhr sollen alle Teilnehmer an der Anlegestelle sein. Es ist eine kleine Gruppe, insgesamt sind es 12 Leute. Geführt wird die Gruppe von einer Rangerin, deren Familie zu den hier ansässigen Aboriginies gehört, und einem männlichen Ranger. Die Beiden ergänzen sich gut mit ihrem Wissen über die einheimischen Tiere und Pflanzen.

Hochwasser hat auch Vorteile, die Bootstour geht vom Home-Billabong aus in den Alligator River und kehrt über einen Seitenarm wieder zurück zum Anlegesteg.

In der Wet-Season ist es schwierig auf der Tour Krokodile zu sehen. Wir haben Glück und sehen drei der Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum. Die Rangerin erzählt auch, welche Ressourcen von den hier lebenden Menschen genutzt werden. Wer weiß denn schon, dass die Eier von Schildkröten, Krokodilen und der Magpie Goose essbar sind.

Die Ranger beobachten das Regenradar. Es sind Gewitter und Regenschauer voraus gesagt. Die angekündigten Gewitter kommen immer näher, werden aber ignoriert, als ein Jabiru, das ist ein schwarzköpfiger Storch, in der Nähe landet. Das Boot wird gedreht, um näher an den Vogel heran zu fahren.

Nun wird es aber Zeit, den Heimweg anzutreten, das Gewitter und vor allem der Regen kommen immer näher. Als das Boot anlegt fängt es an zu regnen und alles beeilt sich, ins trockene zu kommen. Was fast gelingt.

In einer der Cabins wird heute Abend kräftig gefeiert. Bei den jungen Leuten ist Party angesagt.

Sonntag, 26. Februar 2017

Ihr könnt euch ruhig Zeit beim Verlassen des Platzes lassen. Es wird keiner ans Auto klopfen, das war gestern die Aussage der Mitarbeiterin. Meistens soll der Platz bis 10.00 Uhr verlassen werden. Bis Jabiru sind nur 60 Kilometer zu fahren und wir lassen es langsam angehen.

Nach Verlassen des Platzes in Cooinda wird noch das Warradjan Aboriginal Cultural Centre angefahren. Im Center ist eine sehr schön gemachte Ausstellung über das Leben der Aboriginies.
Auf der Weiterfahrt nach Jabiru läuft ein Dingo über die Straße und verschwindet im Gebüsch. Das ist der erste Dingo, den wir dieses Jahr gesehen haben.

In Jabiru wollen wir zwei Nächte bleiben und haben den Anbinik Caravanpark ausgesucht. Dort angekommen hängt an der Tür der Rezeption ein Schild: Das Büro ist wegen Arbeiten auf dem Platz nicht besetzt. Bitte die unten stehende Telefonnummer anrufen. Telefon rauskramen und anrufen. In fünf Minuten bin ich da, meint der Mann am Ende der Leitung. Es dauert nicht ganz so lange, bis er gelaufen kommt. Ihr seid die einzigen Gäste. Alle Stellplätze sind Ensuite Plätze und haben ein Häuschen mit Toilette und Dusche. Es gibt allerdings ein Problem, nur drei der Ensuites sind geputzt. Platz Nr. 10 ist der Beste, da gibt es auch nicht so viele Ameisen. Der Platz ist in Ordnung. Gegen die herum laufenden Ameisen wird Ameisensand gestreut.

Nachmittags zieht ein Gewitter auf. Es ist genauso schnell vorbei, wie es gekommen ist.

Viele Sehenswürdigkeiten sind wegen gesperrter Wege nicht erreichbar. Aber, ein Blick von oben ist immer möglich. Übers Internet wird für morgen früh ein Sightseeing Flug gebucht. Start ist um 8.00 Uhr.

Von Jabiru aus werden wir nach Darwin fahren und dort eine Woche bleiben. Die Stellplätze sind in Darwin teuer und die Idee kommt auf, für die eine Woche ein Zimmer bzw. Apartment zu mieten. Die Recherche beginnt. Dieter findet ein Apartment, mit Klimaanlage! Und es ist nicht viel teurer wie ein Stellplatz auf einem der Caravanparks. Wir werden uns nach 3,5 Monaten im Wohnwagen und mehreren Wochen mit Temperaturen um/über 40 Grad den Luxus einer Wohnung mit Klimaanlage gönnen. Wir haben eine Klimaanlage im Auto, aber nicht im Wohnwagen. Im Wohnwagen muss ein Ventilator reichen.

Montag, 27. Februar 2017

Heute Morgen werden wir vom Wecker geweckt. Um 7.45 Uhr ist einchecken für den Rundflug über den Kakadu-Nationalpark. Zeit um in Ruhe zu frühstücken muss sein. Kakadu-Air startet vom Flughafen etwas außerhalb von Jabiru, der auf dem Gebiet der Ranger Mine liegt und auch von der Minengesellschaft betrieben wird. Minenarbeiter werden zu ihren Einsatzstellen geflogen.

Der Mitarbeiter von Kakadu-Air trifft ein und öffnet den Schalter. Unsere Namen werden eingetragen, jetzt fehlt nur noch das Gewicht. Bitte auf die Waage steigen und das angezeigte Gewicht selbst eintragen. Der Mitarbeiter guckt dezent weg. Das Gewicht wird benötigt, um die kleine Maschine möglichst ausgeglichen zu beladen. Im Flugzeug gibt es sechs Sitzplätze für Passagiere und zwei für die Piloten. Vier Leute haben den Morgenflug gebucht, ein Ehepaar aus Kanada und wir.

Nun wird ein Video mit den Sicherheitsvorschriften gezeigt, dann geht es mit den Beiden Piloten zum Flugzeug. Dieter bekommt den Platz hinter dem Kopiloten, ich hinter dem Piloten. Das Ehepaar aus Kanada kann sich die verbliebenen Plätze aussuchen. Es ist ganz schön eng in dem kleinen Flugzeug.

Auf geht es zur Rollbahn und dann hebt der Flieger ab, Richtung Süden. Über Jabiru geht der Flug Richtung Jim Jim Falls. Damit auch jeder einen guten Blick auf die Wasserfälle hat, Mt. Brockmann und entlang der Gebirgslinie „Lightning Dreaming“, über die Deaf Adder Gorge zu den Double Falls und den Jim Jim Falls. Durch die ungewöhnliche Wetterlage hat sich eine Wolke über dem Wasserfall gebildet und der Pilot fliegt weiter. Auf dem Rückweg wird er noch eine Runde über den Fällen drehen. Der Flug geht über das Arnhem Plateau und auf dem Rückweg über die Ranger Uranium Mine. Von oben ist zu sehen, wieviel Wasser auf der gesamten Fläche vorhanden ist. Nach einer Stunde kehrt das Flugzeug nach Jabiru zurück. Für die Passagiere gibt es noch ein Foto vorm Flugzeug, dann ist der Ausflug vorbei.

Nach einem kurzen Abstecher am Wohnwagen, um Getränke zu holen, fahren wir zum Nourlangie Rock, dessen Zufahrt geöffnet ist. Dort angekommen spricht uns ein Ranger auf dem Weg zum Eingang an, ob er den Kakadu-Pass sehen könnte. Gut, dass ich den in der Tasche und nicht im Auto habe.

Wir waren im Jahr 2000 schon mal am Nourlangie Rock, da war nur die Hauptgalerie zugänglich und über einen unbefestigten Weg erreichbar. Inzwischen ist der Weg zur Hauptgalerie gut ausgebaut und über einen Steg erreichbar. Zu den Nebengalerien geht es über Stock und Stein, nichts für mich. Dieter geht alleine zu den ersten Malereien. Nachdem wir alles was wir sehen wollten gesehen haben, geht es zurück zum Auto und über einen Stopp am Einkaufszentrum zum Wohnwagen.

Gegen 16.00 Uhr ziehen Wolken auf, wie immer in den letzten Tagen, ein Gewitter mit starkem Regen zieht über Jabiru.

Montag, 27. Februar 2017

Heute Morgen werden wir vom Wecker geweckt. Um 7.45 Uhr ist einchecken für den Rundflug über den Kakadu-Nationalpark. Zeit um in Ruhe zu frühstücken muss sein. Kakadu-Air startet vom Flughafen etwas außerhalb von Jabiru, der auf dem Gebiet der Ranger Mine liegt und auch von der Minengesellschaft betrieben wird. Minenarbeiter werden zu ihren Einsatzstellen geflogen.

Der Mitarbeiter von Kakadu-Air trifft ein und öffnet den Schalter. Unsere Namen werden eingetragen, jetzt fehlt nur noch das Gewicht. Bitte auf die Waage steigen und das angezeigte Gewicht selbst eintragen. Der Mitarbeiter guckt dezent weg. Das Gewicht wird benötigt, um die kleine Maschine möglichst ausgeglichen zu beladen. Im Flugzeug gibt es sechs Sitzplätze für Passagiere und zwei für die Piloten. Vier Leute haben den Morgenflug gebucht, ein Ehepaar aus Kanada und wir.

Nun wird ein Video mit den Sicherheitsvorschriften gezeigt, dann geht es mit den Beiden Piloten zum Flugzeug. Dieter bekommt den Platz hinter dem Kopiloten, ich hinter dem Piloten. Das Ehepaar aus Kanada kann sich die verbliebenen Plätze aussuchen. Es ist ganz schön eng in dem kleinen Flugzeug.

Auf geht es zur Rollbahn und dann hebt der Flieger ab, Richtung Süden. Über Jabiru geht der Flug Richtung Jim Jim Falls. Damit auch jeder einen guten Blick auf die Wasserfälle hat, Mt. Brockmann und entlang der Gebirgslinie „Lightning Dreaming“, über die Deaf Adder Gorge zu den Double Falls und den Jim Jim Falls. Durch die ungewöhnliche Wetterlage hat sich eine Wolke über dem Wasserfall gebildet und der Pilot fliegt weiter. Auf dem Rückweg wird er noch eine Runde über den Fällen drehen. Der Flug geht über das Arnhem Plateau und auf dem Rückweg über die Ranger Uranium Mine. Von oben ist zu sehen, wieviel Wasser auf der gesamten Fläche vorhanden ist. Nach einer Stunde kehrt das Flugzeug nach Jabiru zurück. Für die Passagiere gibt es noch ein Foto vorm Flugzeug, dann ist der Ausflug vorbei.

Nach einem kurzen Abstecher am Wohnwagen, um Getränke zu holen, fahren wir zum Nourlangie Rock, dessen Zufahrt geöffnet ist. Dort angekommen spricht uns ein Ranger auf dem Weg zum Eingang an, ob er den Kakadu-Pass sehen könnte. Gut, dass ich den in der Tasche und nicht im Auto habe.

Wir waren im Jahr 2000 schon mal am Nourlangie Rock, da war nur die Hauptgalerie zugänglich und über einen unbefestigten Weg erreichbar. Inzwischen ist der Weg zur Hauptgalerie gut ausgebaut und über einen Steg erreichbar. Zu den Nebengalerien geht es über Stock und Stein, nichts für mich. Dieter geht alleine zu den ersten Malereien. Nachdem wir alles was wir sehen wollten gesehen haben, geht es zurück zum Auto und über einen Stopp am Einkaufszentrum zum Wohnwagen.

Gegen 16.00 Uhr ziehen Wolken auf, wie immer in den letzten Tagen, ein Gewitter mit starkem Regen zieht über Jabiru.

Mittwoch, 1. März 2017

Wollen möglichst früh in Darwin an der Apartmentanlage sein um einen Parkplatz für den Caravan zu bekommen. Dort angekommen sind noch Parkplätze frei, allerdings sind die nicht so einfach anzufahren.

Dieter instruiert mich, ich soll nicht gleich in Panik verfallen wenn er eng an ein parkendes Fahrzeug heran fährt. Einfacher gesagt als getan. Glück muss man haben, ein parkendes Auto wird weg gefahren, sodass zwei Parkplätze nebeneinander frei sind. Trotz des guten Ratschlags steigt bei mir der Pulsschlag, als der Wohnwagen dicht neben einem Auto vorbei manövriert wird. Dieter hat das sehr gut im Griff, besser wie ich mich. Der Wohnwagen steht super in der Parkbucht, wobei ein Wohnwagen schon breiter wie ein Auto ist. Der Caravan wird auf die Stützen gestellt und die Wegfahrsicherung angebracht. Erst einmal ist alles getan, was nötig ist.

Nun zur Rezeption und sehen, ob das Apartment schon bezugsfertig ist. Obwohl wir zu früh sind, kann das Zimmer schon bezogen werden.

Nun heißt es erst einmal ausräumen, was für die nächsten Tage benötigt wird. Anziehsachen, Medikamente, Zahnbürste, Duschsachen, es ist doch einiges, was aufs Zimmer gebracht wird. Zum Schluss wird der Kühlschrank geleert.

Es folgt ein Anruf bei Wolfgang, dem guten Freund von Uta und Rudi, und ihm mitteilen, dass wir in Darwin angekommen sind. Wolfgang ist noch unterwegs und meint, nach 16 Uhr ist er wieder zu Hause, dann können wir ja noch einmal telefonieren. Dass passt gut, wir müssen noch einkaufen gehen.

Nach Erledigung der Einkäufe fahren wir zu Wolfgang und Christiane und verbringen einen schönen Abend.

Wolfgang hat für unser Auto einen Termin bei dem Automechaniker seines Vertrauens vereinbart. Morgen früh um 8.00 Uhr soll das Auto an der Werkstatt sein. Er bietet uns einen Shutleservice an. Sein Sohn wird morgen früh um 8.00 Uhr an der Werkstatt sein und uns hinbringen, wo wir möchten. Wenn das Auto fertig ist genügt ein Anruf und wir werden wieder abgeholt. Das ist ein super Service. Vielen Dank.

Donnerstag, 2. März 2017

Mit frühstücken sind wir fertig. Es ist zwar noch etwas Zeit bis 8.00 Uhr. Da wir nicht genau wissen, wie lange wir zur Werkstatt brauchen, fahren wir los. Das Auto steht auf einem Parkdeck. Langsam fährt Dieter vom Parkdeck herunter auf die Straße. Auf der gegenüberliegenden Seite stehen einige Personen. Für uns sieht es aus wie Backpacker, die auf Abholung warten. Plötzlich kommt ein junger Mann über die Straße gerannt und stellt sich genau vor die Stoßstange. Er weicht keinen Zentimeter. Auf mehrere Versuche ihn vorm Auto weg zu bekommen, reagiert er nicht. Ich steige aus und bitte ihn, vor dem Auto weg zu gehen. Er murmelt etwas von einer kranken Frau. In diesem Moment drückt Dieter auf die Hupe und der Mann entfernt sich. Keiner der Personen auf der anderen Seite hat irgendetwas unternommen, obwohl sie den Mann gekannt haben müssen. Eine unangenehme Situation.
Nun steht dem Werkstattbesuch nichts mehr im Weg. Dort angekommen wird der Auftrag mündlich erteilt und die Telefonnummer hinterlassen. In der Werkstatt und auf dem Hof sieht es etwas chaotisch aus. Ein deutscher Werkstattchef würde sich die Haare raufen.

Martin kommt pünktlich mit seinem weißen Mercedes vorgefahren. Wir lassen uns erst einmal zurück zum Apartment fahren.

Eine Fahrkarte für den „Sightseeingbus“ kostet 37 $ pro Person, eine Tagesfahrkarte für den städtischen Bus kostet 7 $. In der Rezeption erkundigen wir uns nach dem Fahrplan, der dann direkt ausgedruckt wird. Wir laufen zur Haltestelle und fahren mit dem ersten Bus der kommt nach Casuarina. Hier halten viele Buslinien und ein Umsteigen ist problemlos möglich. Beim Warten auf den nächsten Bus spricht uns eine Frau an. Im Laufe des Gesprächs erzählt sie, dass sie heute Geburtstag hat und 65 Jahre alt wird. Nachdem sie erfahren hat dass wir auf dem Weg zur Waterfront sind, gibt sie noch den Hinweis, dass es zwei Aufzüge gibt mit denen es möglich ist, das Treppensteigen zu vermeiden.

Beim Einsteigen verlieren wir sie aus den Augen. Als wir aussteigen sehen wir sie wieder. Sie sei auf dem Weg zum Duschen und wir könnten einen Teil des Weges gemeinsam gehen. In einem Lokal trinken wir noch etwas zusammen, dann trennen sich die Wege.

Nach einem Bummel durch Darwins Waterfront haben wir Hunger. Nachdem die diversen Speisekarten studiert sind, entscheiden wir uns für Crepes, die mit diversen Füllungen angeboten werden. Mit frischen Zutaten gemacht und lecker. Vom Sitzplatz haben wir einen guten Blick auf ein Passagierschiff der Norwegian Line, das heute Morgen im Hafen von Darwin angelegt hat.

Ich bin heute nicht besonders gut zu Fuß und nach dem Lunch fahren wir zurück ins Hotel und warten auf den Anruf der Werkstatt. Es ist kurz vor 16 Uhr, als das Telefon klingelt. Das Auto ist fertig und kann abgeholt werden. Arbeitszeit ist bis 17 Uhr. Das kann eng werden.

Wie vereinbart rufen wir Wolfgang an. Er meint, es wird ca. 25 Minuten dauern, bis wir bei euch sind. Kurz vor der angekündigten Zeit gehen wir vor die Tür, da kommt auch schon der weiße Mercedes angefahren. Trotz Feierabendverkehr sind wir noch rechtzeitig an der Werkstatt. Das finanzielle ist schnell erledigt.

Wolfgang lädt uns ein, mit nach Wagaman zu kommen. Das nehmen wir gerne an, aber dieses Mal nur kurz. Vorsätze sind gut, an der Ausführung hapert es manchmal. Wenn man auch mit so leckeren Pies versorgt wird. Und dann gibt es für Sonntag auch noch eine Einladung zum Essen. Christiane will Kuchen backen und Wolfgang kündigt Rinderrouladen an. So werden wir verwöhnt.